Die Sonderberufsfachschule berufsvorbereitend ist der schulische Partner in der Berufsausbildung

An der „Sonderberufsfachschule berufsvorbereitend“ besteht die Möglichkeit, ein sogenanntes Sonderberufsvorbereitungsjahr (SBVJ) zu absolvieren. Das SBVJ bietet jungen Menschen die Gelegenheit, sich in verschiedenen beruflichen Bereichen zu orientieren, bevor sie eine Ausbildung beginnen.

Inhalte

In Deutsch, Mathematik, Wirtschaftslehre und Gemeinschaftskunde wird gelernt und geübt, was man in Schule und Alltag braucht. Wie erstellt man Bewerbungsunterlagen? Was muss man bei der Erledigung von Bankgeschäften beachten? Das Fach „Sozial- und Projektkompetenz“ macht Schülerinnen und Schüler fit in Sachen Sozialkompetenz und Schlüsselqualifikationen.

Für Jugendliche, deren Herkunftssprache nicht Deutsch ist, gibt es „Deutsch als Zweitsprache“. Bei einer fortschreitenden Sehbehinderung, die laut Diagnose zur Erblindung führen kann, kommt dem Erlernen der Brailleschrift (auch Punktschrift oder Blindenschrift genannt) besondere Bedeutung zu.

Fachpraktischer Unterricht

  • Hauswirtschaft
  • Landwirtschaft/Garten
  • Holztechnik/Flechtwerk
  • Metalltechnik
  • EDV-Anwendungen
  • Sozialpflege

Praktika

Im Verlauf des SBVJ finden mehrere Praktika statt, wahlweise extern oder in den Betrieben und Werkstätten der Nikolauspflege.

Zugangsvoraussetzungen

  • Alle allgemeinen Schulabschlüsse
  • Abgangszeugnis / Abschluss einer Förderschule / Schule für Lernbehinderte

Zielgruppe

  • Schüler, die eine berufliche Orientierung benötigen und Berufsreife erlangen wollen
  • Schüler, die ihr Allgemeinwissen vertiefen und erweitern wollen
  • Schüler, die evtl. einen Hauptschulabschluss erreichen können

Abschluss

Abschluss des SBVJ. Wer am Zusatzunterricht in Deutsch, Mathematik und evtl. Englisch teilnimmt, erhält einen dem Hauptschulabschluss vergleichbaren Qualifikationsnachweis.

Anschlussmöglichkeiten

Dauer

1 Jahr

Finanzierung

Eingliederungshilfe der einzelnen Landratsämter oder Stadtkreise